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Die soziale Eroberung der Erde
Eine biologische Geschichte des Menschen. Ausgezeichnet mit dem Wissensbuch des Jahres 2013

von Edward O. Wilson
Übersetzt von Elsbeth Ranke
384 Seiten; m. 55 Abb. u. 3 Tab.; 219 mm x 148 mm
2013 Beck
ISBN 978-3-406-64530-3
lieferbar


Preis: 23,60 EUR (inkl.USt.)in den Warenkorb

Langtext
Egoismus oder N├Ąchstenliebe, Eigennutz oder Kooperation - was liegt mehr in der Natur des Menschen? Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen aber ziehen wir uneigenn├╝tziges Verhalten vor, sagt Edward O. Wilson, der ber├╝hmteste Biologe unserer Zeit, in seinem wegweisenden Buch. Zwischen den beiden Antriebskr├Ąften herrscht ein Dauerkonflikt, in der Gesellschaft wie in jedem Einzelnen von uns. Die Balance, die wir anstreben, ist stets zerbrechlich. Die soziale Eroberung der Erde ist die Summe lebenslanger innovativer Forschung, die Kr├Ânung des Lebenswerkes von Edward O. Wilson. Das Buch beginnt mit drei fundamentalen Fragen, die die Menschen seit Jahrtausenden faszinieren: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Nur die Biologie, so Wilson, ist in der Lage, diese Fragen wissenschaftlich zu beantworten. Wilson r├Ąumt mit dem Vorurteil auf, wonach die Evolution die Lebewesen daraufhin pr├Ągt, die Familie an die erste Stelle zu setzen. Wilson, der vor 35 Jahren die Soziobiologie begr├╝ndet hat, zeigt uns mit seinem erstaunlichen Fundus an biologischen, verhaltenspsychologischen und anthropologischen Kenntnissen, dass die soziale Gruppe die treibende Kraft der menschlichen Evolution ist. Religion, Sport, Krieg - unser Trieb, uns zu Gruppen zusammenzuschlie├čen und f├╝r sie zu k├Ąmpfen, ist es, was uns zu Menschen werden lie├č. An einer F├╝lle anschaulicher Beispiele f├╝hrt er vor, wie wir Moral, Religion und die K├╝nste, ja die menschliche Kultur insgesamt nur dann wirklich begreifen, wenn wir ihre soziobiologischen Fundamente erkennen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Edward Osborne Wilson oder kurz E. O. Wilson, geboren 1929, ist der ber├╝hmteste Biologe unserer Zeit. Als (inzwischen emeritierter) Professor forscht und lehrt er ├╝ber Umwelt, Tierverhalten, Evolution und Biodiversit├Ąt. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung des Zusammenlebens der Ameisen; international bekannt wurde er auch als Begr├╝nder der Soziobiologie. Unter seinen vielen wissenschaftlichen Auszeichnungen finden sich die amerikanische "National Medal of Science" und der "Crafoord-Preis" der K├Âniglich Schwedischen Akademie der Wissenschaften - der weltweit renommierteste Preis f├╝r ├ľkologie. F├╝r seine Ver├Âffentlichungen erhielt er zweimal den "Pulitzer-Preis" in der Kategorie Sachbuch.




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