Darf man das Offensichtliche, auch wenn es politisch unkorrekt ist, wieder offen aussprechen?

Anscheinend - zumindest, wenn es nicht allzu laut ausgesprochen wird. So ist eine interessante Studie der Universität Hohenheim zwar noch nicht veröffentlicht, geistert aber schon durch die Medien.

Das für manch eine brisante Fazit dieser Studie ist , dass in den oberen Führungsetagen ein Gleichgewicht von männlichen und weiblichen Verhaltensmustern herrscht. Frauen sind demnach nicht die kommunikativeren, empathischeren und kompromissfähigereren Wesen in den Chefsesseln, vielmehr erzielten sie bezüglich der sog. "dunklen Triade", namentlich Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, die gleich hohen Werte wie die Männer.

Enttäuschend? Nein, es zeigt nur auf, dass gewisse Fähigkeiten Voraussetzung sind, um überhaupt an solche Position zu kommen. Sollte das Faktische demnach ernst genommen werden, dann kann die weitere Diskussion über die Verteilung männlicher und weiblicher Spitzenjobs in Zukunft hoffentlich etwas entspannter und weniger ideologisch geführt werden.

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Die Nöte des wahren Polizisten Roman
Roman

von Bolaño, Roberto
Übersetzt von Christian Hansen
272 Seiten; 22 cm x 14.9 cm
2013 Hanser, Carl
ISBN 978-3-446-23973-9
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 22.60 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung
Amalfitano, ein linker Literaturwissenschaftler aus Chile, lebt nach dem Tod seiner Frau mit Tochter Rosa in Barcelona. Sein spätes Coming-Out und Liaisons mit Studenten sorgen an der Universität für einen Skandal, sodass Vater und Tochter nach Mexiko auswandern, ins Nirgendwo der Grenzstadt Santa Teresa. Hier liest Amalfitano die ?imaginären Romane? des Schriftstellers J.G. Arcimboldi und verliebt sich in den Kunstfälscher Castillo, während Polizeichef Negrete ihn und Rosa längst scheinbar grundlos beschattet. In seinem letzten unvollendeten Roman erkundet Bolano wie in seinem Jahrhundertwerk ?2666? literarisches Neuland - ein Feuerwerk aus Humor, Fantasie und abgründigem Witz.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Roberto Bolaño, 1953 in Chile geboren und nach dem Militärputsch von 1973 inhaftiert, ging ins Exil nach Mexiko und 1976 nach Spanien. 2003 starb er in Barcelona. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den National Book Critics Circle Award für die amerikanische Ausgabe seines Romans 2666.





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