Sind wir Buchhändler Verwegene? Sind wir Träumer? Kämpfen wir Don-Quichotte mäßig gegen Windmühlen? Oder sind wir einfach nur Feiglinge, die die Realitäten der Welt 2.0 nicht sehen wollen?

Mag alles sein – und dennoch wird einigen von uns nicht zu helfen sein. Wir sind und bleiben Kämpfer. Nicht gegen etwas, sondern für etwas. Nämlich für den Erhalt von unabhängigen Buchhandlungen, für den Respekt vor Lesern und Autoren, für das Individuum, nicht den Algorithmus "Mensch", für die Kultur und die Lebendigkeit in den Städten.

Je mehr Mitkämpfer wir nach dem Motto "Read global, by local" gewinnen können, desto vielfältiger wird auch unsere Welt bleiben.
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Blick ins Buch
Die Nöte des wahren Polizisten
Roman

von Roberto Bolaño
Übersetzt von Christian Hansen
272 Seiten; 10 mm x 10 mm
2013 Hanser
ISBN 978-3-446-23973-9
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


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Langtext
Amalfitano, ein linker Literaturwissenschaftler aus Chile, lebt nach dem Tod seiner Frau mit Tochter Rosa in Barcelona. Sein spätes Coming-Out und Liaisons mit Studenten sorgen an der Universität für einen Skandal, sodass Vater und Tochter nach Mexiko auswandern, ins Nirgendwo der Grenzstadt Santa Teresa. Hier liest Amalfitano die imaginären Romane des Schriftstellers J.G. Arcimboldi und verliebt sich in den Kunstfälscher Castillo, während Polizeichef Negrete ihn und Rosa längst scheinbar grundlos beschattet. In seinem letzten unvollendeten Roman erkundet Bolaño wie in seinem Jahrhundertwerk 2666 literarisches Neuland - ein Feuerwerk aus Humor, Fantasie und abgründigem Witz.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Roberto Bolaño wurde 1953 in Santiago de Chile geboren. Mit 13 zog die Familie nach Mexiko City, wo er das Leben eines wilden Poeten führte. 1973 kehrte nach einer langen Busreise nach Chile zurück, um Allende zu unterstützen, geriet ins Gefängnis und kam erst nach Monaten nach Mexiko zurück. Später beginnt er in Spanien mit dem Schreiben von Romanen, um seine Familie durchzubringen. 2003 starb er, als er auf eine Lebertransplantation wartete und gerade an seinem Meisterwerk 2666 arbeitete.





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