Erstaunliches erreicht uns aus der Schweiz:das Forschungsinstitut CERN setzt neue Maßstäbe. In der Fachzeitschrift "Physical Review Letters´" ist ein Artikel über die Masse des Higgs-Teilchens erschienen. Er umfasst 33 Seiten. Ganze 9 davon beschreiben die wissenschaftlichen Details, der Rest, d.h. auf unglaublichen 24 Seiten, folgt die Auflistung der Autoren und deren Institute. Das sind in Zahlen 5154 Namen.
Da stellt man sich doch einige Fragen, was sich die hochgeschätzten Wissenschaftler dabei gedacht haben. Unbedingte Fairness? Ökonomie der Aufmerksamkeit? Ein Scherz? Hintergründige Selbstironie? Oder gar der pure Egoismus?
Aber auch: wie haben sie die E-Mail Korrespondenz gehandhabt? Oder die Brecht’sche Frage, welcher bedauernswerter Mensch hat die Namen für die Einreichung des Artikels eingetippt?  
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Nachdenken über das 20. Jahrhundert

von Judt, Tony
Zusammen mit Timothy Snyder; Übersetzt von Matthias Fienbork
416 Seiten; 220 mm x 152 mm
2013 Hanser, Carl
ISBN 978-3-446-24139-8
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 25.60 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung
Das 20. Jahrhundert war das Zeitalter der politischen Visionen. Die unversöhnlichen Konflikte zwischen Kommunismus, Liberalismus und Faschismus hinterließen auch in Tony Judts Familie tiefe Spuren: seine Cousine starb in Auschwitz, sein Vater war Marxist, er selbst begeisterte sich für die Kibbuz-Bewegung in Israel, erlebte 1968 in Paris, das neoliberale Großbritannien unter Thatcher und schließlich, 1989, das Ende des Kommunismus in Europa. In seinem letzten Buch verbindet der 2010 verstorbene Historiker, unterstützt von seinem Freund Timothy Snyder, kenntnisreich und kritisch die persönliche Erinnerung mit einer Bilanz der großen politischen Ideen der Moderne. Ein Buch, das selbst Geschichte machen wird.





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