Anlässlich der Verleihung der Österreichischen Kunstpreise hat der Autor Peter Henisch eine sehr schöne Rede gehalten zur Entwicklung einer Gesellschaft, die Literatur und Kunst schrittweise ablehnt. Düster sieht er in eine nahe Zukunft, in der alle glücklich auf einer glatten Oberfläche dahingleiten und sich das Denken von den Geräten abnehmen lassen

Aber wir alle, die wir Bücher und Literatur lieben, so Henisch, " werden unbeugsam weitermachen und ein wenig an der Oberfläche platter Praxisorientierung kratzen."

Unsere Empfehlung: lesen Sie die gesamte Rede.

Zu finden ist sie unter
www.diepresse.com /Spectrum
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Blick ins Buch
Nachdenken über das 20. Jahrhundert

von Judt, Tony
Zusammen mit Timothy Snyder; Übersetzt von Matthias Fienbork
416 Seiten; 220 mm x 152 mm
2013 Hanser, Carl
ISBN 978-3-446-24139-8
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 25.60 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung
Das 20. Jahrhundert war das Zeitalter der politischen Visionen. Die unversöhnlichen Konflikte zwischen Kommunismus, Liberalismus und Faschismus hinterließen auch in Tony Judts Familie tiefe Spuren: seine Cousine starb in Auschwitz, sein Vater war Marxist, er selbst begeisterte sich für die Kibbuz-Bewegung in Israel, erlebte 1968 in Paris, das neoliberale Großbritannien unter Thatcher und schließlich, 1989, das Ende des Kommunismus in Europa. In seinem letzten Buch verbindet der 2010 verstorbene Historiker, unterstützt von seinem Freund Timothy Snyder, kenntnisreich und kritisch die persönliche Erinnerung mit einer Bilanz der großen politischen Ideen der Moderne. Ein Buch, das selbst Geschichte machen wird.





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