Darf man das Offensichtliche, auch wenn es politisch unkorrekt ist, wieder offen aussprechen?

Anscheinend - zumindest, wenn es nicht allzu laut ausgesprochen wird. So ist eine interessante Studie der Universität Hohenheim zwar noch nicht veröffentlicht, geistert aber schon durch die Medien.

Das für manch eine brisante Fazit dieser Studie ist , dass in den oberen Führungsetagen ein Gleichgewicht von männlichen und weiblichen Verhaltensmustern herrscht. Frauen sind demnach nicht die kommunikativeren, empathischeren und kompromissfähigereren Wesen in den Chefsesseln, vielmehr erzielten sie bezüglich der sog. "dunklen Triade", namentlich Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, die gleich hohen Werte wie die Männer.

Enttäuschend? Nein, es zeigt nur auf, dass gewisse Fähigkeiten Voraussetzung sind, um überhaupt an solche Position zu kommen. Sollte das Faktische demnach ernst genommen werden, dann kann die weitere Diskussion über die Verteilung männlicher und weiblicher Spitzenjobs in Zukunft hoffentlich etwas entspannter und weniger ideologisch geführt werden.

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Der Posamentenhändler Kriminalroman
Kriminalroman

von Koytek &, Stein
472 Seiten; 19 cm x 12 cm
2013 Leykam
ISBN 978-3-7011-7853-7
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 9.90 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung
Heinrich Novak, der letzte Posamentenhändler Wiens, wird in seinem Geschäft im siebenten Wiener Gemeindebezirk ermordet aufgefunden. Die vermeintlichen Täter sind rasch gefasst und der Fall scheint erledigt, wäre da nicht eine Tochter des Ermordeten, die Ungereimtheiten bei der Erbschaft vermutet und Conrad Orsini, seines Zeichens ehemaliger Kriminalbeamter und nunmehriger Detektiv, mit Ermittlungen beauftragt. Bald schon entdeckt Orsini, dass da Einiges vertuscht werden soll, denn nicht nur in der Familie des Ermordeten gibt es dunkle Geheimnisse, sondern auch eine zwielichtige Bau- und Immobilienfirma scheint großes Interesse daran zu haben, in den vollständigen Besitz einiger vielversprechender Liegenschaften zu kommen. Im Krimi ?Der Posamentenhändler? wird ein Stück Wien gezeigt, das langsam verschwindet und von der Moderne überrollt wird. Einprägsam und äußerst spannend verstehen es die beiden Autoren den Leser in Bann zu ziehen.


Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Lizl Stein, 1961 in Wien geboren, aufgewachsen in Österreich und England. Studierte in Wien Komposition, klassisches Klavier, Jazzklavier und Rhythmik. Gründete 1989 mit ihrer Bandkollegin Lisl Mellauner die Band ?Liszl?, produzierte u. a. die erfolgreiche CD ?Talk about Job-Sharing? und gab zahlreiche Konzerte. Unterrichtet seit 1990 Klavierimprovisation an der Universität für Musik in Wien.
Georg Koytek, 1964 in Wallsee/Donau geboren. Studierte Audio-Engineering an der Universität für Musik und der SAE. Er arbeitete sechzehn Jahre lang als Tontechniker am Burgtheater in Wien und betreute unter anderem Produktionen wie ? Hamlet ?, ?Woyzeck?, ? Heldenplatz ? und viele mehr. Seit einigen Jahren ist er als freischaffender Maler tätig.
Gemeinsam mit ihren zwei Söhnen leben die beiden in Wien."





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