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Die Architekten des Imperiums,Wie das Heer ein Weltreich erbaute
Wie das Heer ein Weltreich erbaute

von Golvin, Jean-Claude; Coulon, Gérard
Übersetzt von: Birgit Lamerz-Beckschäfer
Hardcover
176 Seiten; 29 cm x 24 cm
2020 Wbg Philipp Von Zabern In Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)
ISBN 978-3-8053-5220-8
Sofort verfügbar oder abholbereit
lagernd, Filiale Wiedner Hauptstr. 13


Preis: 41.20 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung


Soldaten als Baumeister: Wie das römische Heer die Architektur des Imperium Romanum prägte


Die römischen Soldaten der Antike bildeten eines der ersten stehenden Heere der Geschichte. Doch die Berufssoldaten hatten nicht nur die Aufgabe, das römische Reich zu beschützen und zu erweitern. Ihre Bautätigkeiten und architektonischen Höchstleistungen prägten das Gesicht des Imperiums bis weit über dessen Bestehen hinaus.


Gérard Coulon und Jean-Claude Golvin geben Einblicke in die Rolle, die die Armee für die römische Architektur und für den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Fortschritt im römischen Reich spielte:



  • Militärische Arbeitskräfte: In welchem Umfang wurden Soldaten zu Bauzwecken eingesetzt?

  • Kanalbau, Aquädukte, Straßen und Brücken: Wie wurden eroberte Gebiete zu modernen, römischen Provinzen transformiert?

  • Soldaten als Bauleute: Weshalb blieben die römischen Baumeister meist anonym?

  • Die Armee in Friedenszeiten: ein Pool von Fachleuten und Arbeitskräften



Die Via Flaminia und Caesars Rheinbrücke: Spektakuläre Bauwerke zum Ruhme Roms


In Friedenszeiten wurden römische Soldaten, nicht zuletzt um dem drohenden Müßiggang vorzubeugen, zu Bauarbeiten herangezogen. Sowohl hochgebildete Ingenieure, die Tief- und Hochbauprojekte planen und umsetzen konnten, als auch disziplinierte Arbeitskräfte fanden sich im römischen Heer. In diesem Buch wird ihre Arbeit detailreich und wissenschaftlich fundiert rekonstruiert: Welche Bautechniken und ausgeklügelten Hilfsmaschinen kamen zum Einsatz? Auf welche körperlichen Voraussetzungen und technischen Vorkenntnisse wurde bereits bei der Zulassung zum Militärdienst geachtet?


Die zahlreichen Abbildungen machen den Umfang der römischen Bautätigkeit greifbar und vermitteln ein faszinierendes Bild des Alltags der Legionäre abseits des Kriegsgeschehens. Die Autoren erzählen nicht nur die eindrucksvolle Geschichte der römischen Bauwerke - sondern auch all jener Menschen, die in der Geschichte unerwähnt blieben.




Kurztext / Annotation
Das römische Heer und seine Soldaten waren ein Grundpfeiler es Römischen Reiches. Ihre militärischen Aufgaben sind wohlbekannt, weit weniger bekannt ist doch ihre Funktion als Bauingenieure.
Die bisher unveröffentlichten Zeichnungen des bekannten Künstlers und Archäologen Jean-Claude Golvin zeigen nun genau das.

Inhaltsverzeichnis
Einleitung 7
Der römische Baumeister - ein Anonymus 8
Soldaten als Bauleute 10
?Damit das faule Leben der Soldaten ein Ende nehme? 11
Großbaustellen und die Haltung der Soldaten 14
Spektakuläre Bauwerke zum Ruhme Roms 17

Der Kanalbau 19
Die Fossae Marianae 19
Die Fossa Corbulonis 21
Nero und der erste versuchte Durchstich des Isthmus von Korinth 26
Drei weitere Projekte Neros in Italien und Gallien 38

Die Rolle der Armee beim Bau von Aquädukten 41
Der Aquädukt: ein komplexes, anspruchsvolles Bauvorhaben 42
Militärische Arbeitskräfte und Experten 45
Soldatische ?Signaturen? an zwei galloromanischen Aquädukten? 47
Nachweisliche Bautätigkeiten der Armee 50
Der Militäringenieur Nonius Datus und der Aquädukt von Saldae 54

Straßenbau und -instandhaltung 67
Die Via Flaminia minor in Italien 67
Die Mitwirkung von Militärkommandos an Straßenbauarbeiten 73
Der Kaiser durchsticht den Fels 74

Der Brückenbau 77
Caesars Rheinbrücke 77
Schiffsbrücken 85
Die Brücke von Simitthus (Chimtou) in Tunesien 90
Zwei Steinbrücken in Hispanien 93

Trajans Bauprogramm am Eisernen Tor der Donau 95
In den Fels geschlagen 96
Ein Kanal zur Umschiffung der Stromschnellen 101
Die Brucke bei Drobeta: ein technisches Meisterwerk 102

Soldaten als Arbeiter in Bergwerken und Steinbrüchen 111
Soldaten als Bergleute: die grose Ausnahme! 111
Diverse Missionen in den Goldminen Hispaniens 113
Soldaten in den Steinbruchen Nordostgalliens 116
Die Marmorsteinbruche von Simitthus und ihr Arbeitslager 122
Der kostbare agyptische Granit vom Mons Claudianus 125

Die Gründung von Kolonien und Städten 137
Die Grundungsriten 137
Koloniegrundungen in Gallien und Hispanien 140
Thamugadi (Timgad), eine Kolonie mit militarischen Anfangen 144
Amphitheater in und bei Militarlagern 148

Nachwort: Der Einsatz der Armee bei Bauarbeiten und öffentlichen Projekten 155
Der Leuchtturm von La Coruna in Hispanien 155
Sumpfe, Weinberge und Ziegeleien 156
Uberlegungen zu Einsatzen der Armee 157

Anhang 159
Dank 159
Anmerkungen 160
Literatur 166
Ortsregister 173
Bildnachweis 176

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Jean-Claude Golvin, Architekt, Archäologe und ehemaliger Direktor am renommierten Centre National de la Recherche Scientifique, zählt zu den besten Zeichnern antiker Stadtansichten. Alle seine Zeichnungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Gérard Coulon ist ein französischer Althistoriker und Archäologe. Er war der Gründer und der erste Kurator des Argentomagus-Museums in Saint-Marcel. Von 1990 bis 1999 war er Hauptkurator der franzöischen Denkmalpflegeämter.

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