Erstaunliches erreicht uns aus der Schweiz:das Forschungsinstitut CERN setzt neue Maßstäbe. In der Fachzeitschrift "Physical Review Letters´" ist ein Artikel über die Masse des Higgs-Teilchens erschienen. Er umfasst 33 Seiten. Ganze 9 davon beschreiben die wissenschaftlichen Details, der Rest, d.h. auf unglaublichen 24 Seiten, folgt die Auflistung der Autoren und deren Institute. Das sind in Zahlen 5154 Namen.
Da stellt man sich doch einige Fragen, was sich die hochgeschätzten Wissenschaftler dabei gedacht haben. Unbedingte Fairness? Ökonomie der Aufmerksamkeit? Ein Scherz? Hintergründige Selbstironie? Oder gar der pure Egoismus?
Aber auch: wie haben sie die E-Mail Korrespondenz gehandhabt? Oder die Brecht’sche Frage, welcher bedauernswerter Mensch hat die Namen für die Einreichung des Artikels eingetippt?  
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Gibraltar
Roman

von Reh, Sascha
464 Seiten; 210 mm x 135 mm
2013 Schöffling
ISBN 978-3-89561-086-8
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 23.60 EUR (inkl.USt.) 
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Hauptbeschreibung
Beim Versuch, mit griechischen Staatsanleihen ein lukratives, aber hochgefährliches Spekulationsgeschäft zu machen, setzt der Investmentbanker Bernhard Milbrandt das Kernkapital des traditionsreichen Bankhauses Alberts aufs Spiel. Anstatt die Forderungen zu begleichen, flieht er in eine südspanische Apartmentanlage, die sich als gespenstische Investitionsruine erweist. Während er fieberhaft immer weiter mit virtuellen Beträgen jongliert, mehren sich die Anzeichen dafür, dass er in der scheinbar menschenleeren Siedlung nicht allein ist ...
Unterdessen entbrennt eine Verfolgungsjagd nach Bernhard und dem Geld, die von Berlin und Frankfurt bis nach Gibraltar führt. Es stellt sich heraus, dass das Unternehmen der Familie Alberts tief in persönliche und geschichtliche Schuld verstrickt ist.

Sascha Rehs zweiter Roman stellt mit erzählerischer Leidenschaft und Präzision Fragen nach Schuld und Verantwortung für unser vergangenes und künftiges Leben.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Sascha Reh, geboren 1974, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Wien. 2004 und 2008 erhielt er den Literaturförderpreis Ruhr. Er war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des LCB und wurde für sein Romandebüt »Falscher Frühling« mit dem Niederrheinischen Literaturpreis 2011 ausgezeichnet. Sascha Reh lebt in Berlin.





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