Darf man das Offensichtliche, auch wenn es politisch unkorrekt ist, wieder offen aussprechen?

Anscheinend - zumindest, wenn es nicht allzu laut ausgesprochen wird. So ist eine interessante Studie der Universität Hohenheim zwar noch nicht veröffentlicht, geistert aber schon durch die Medien.

Das für manch eine brisante Fazit dieser Studie ist , dass in den oberen Führungsetagen ein Gleichgewicht von männlichen und weiblichen Verhaltensmustern herrscht. Frauen sind demnach nicht die kommunikativeren, empathischeren und kompromissfähigereren Wesen in den Chefsesseln, vielmehr erzielten sie bezüglich der sog. "dunklen Triade", namentlich Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, die gleich hohen Werte wie die Männer.

Enttäuschend? Nein, es zeigt nur auf, dass gewisse Fähigkeiten Voraussetzung sind, um überhaupt an solche Position zu kommen. Sollte das Faktische demnach ernst genommen werden, dann kann die weitere Diskussion über die Verteilung männlicher und weiblicher Spitzenjobs in Zukunft hoffentlich etwas entspannter und weniger ideologisch geführt werden.

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Gibraltar
Roman

von Reh, Sascha
464 Seiten; 210 mm x 146 mm
2013 Schöffling
ISBN 978-3-89561-086-8
Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden


Preis: 23.60 EUR (inkl.USt.) 
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Langtext
Beim Versuch, mit griechischen Staatsanleihen ein lukratives, aber hochgefährliches Spekulationsgeschäft zu machen, setzt der Investmentbanker Bernhard Milbrandt das Kernkapital des traditionsreichen Bankhauses Alberts aufs Spiel. Anstatt die Forderungen zu begleichen, flieht er in eine südspanische Apartmentanlage, die sich als gespenstische Investitionsruine erweist. Während er fieberhaft immer weiter mit virtuellen Beträgen jongliert, mehren sich die Anzeichen dafür, dass er in der scheinbar menschenleeren Siedlung nicht allein ist ...
Unterdessen entbrennt eine Verfolgungsjagd nach Bernhard und dem Geld, die von Berlin und Frankfurt bis nach Gibraltar führt. Es stellt sich heraus, dass das Unternehmen der Familie Alberts tief in persönliche und geschichtliche Schuld verstrickt ist.
Sascha Rehs zweiter Roman stellt mit erzählerischer Leidenschaft und Präzision Fragen nach Schuld und Verantwortung für unser vergangenes und künftiges Leben.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Sascha Reh, geboren 1974, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Wien. Sascha Reh lebt als Autor und Familientherapeut mit seiner Familie in Berlin.





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